Der verlorene Zwilling

Der verlorene Zwilling

Bei latent auftretendem Seelenschmerz, tiefem Liebeskummer, Blockaden und Ängsten sich wirklich auf das Leben und die Liebe einzulassen, kann es sein dass dies mit dem Traumata eines vorgeburtlich verlorenen Zwilling in Verbindung steht.

Dieser Seelenanteil wird, bis man sich dessen bewusst ist unbewusst gesucht.

Damit verbunden sind meist Hochsensibilität und Hochsensitivität. Symbiotische oder ablehnende Verhaltensweisen, zwanghafte Muster, reflexartige Flucht- Kampf oder Schutzmechanismen, tiefe Schuld- und Schamgefühle*), Beziehungsstörungen, Bindungs- und Verlustängste, Angst vor Ablehnung und Versagen, Haltlosigkeit und Verlorenheitsgefühle, sowie eine tiefe Selbstwertverletzung und innere Einsamkeit.

Da man sich unbewusst vor der Wiederholung dieses Verlustes schützen möchte, baut man entweder starke Mauern der Unnahbarkeit oder entwickelt starke Besitzansprüche und Eifersucht.

Das Gefühl zu haben es nie Recht machen zu können, Perfektions- ansprüche an sich selbst und eine Idealisierung der Beziehungs-partner/in können u.a. die Folge sein.

Wenn die hohen Erwartungen und Wünsche nicht erfüllt werden, sind meist Entwertung und Entfremdung die Folge.

Die Sehnsucht dass etwas wesentliches fehlt, man dies aber nicht benennen kann, erzeugt dann phasenweise eine tiefe Sinnlosigkeit.

on/off Beziehungen und double bind Verhaltensmuster sind oftmals eine Kompensation.

In meiner Praxis biete ich aufgrund meines eigenen Traumata mit meinem verlorenen Zwilling, eine spezielle Heilungsarbeit an.

*) Oftmals liegen bei dieser Thematik noch sexuell energetische Übergriffe in frühen Kindheitsjahren vor.

Literaturempfehlung:

Der verlorene Zwilling, Evelyne Steinemann
Das Drama im Mutterleib, Alfred u. Bettina Austermann